„Kunst muss nicht aber kann“

Lola Lindenbaum ist seit über 25 Jahren als bildende Künstlerin und Lyrikerin tätig und liebt das  Spiel mit der Ambivalenz, mit dem Negativen, mit dem Imperfekten, mit dem Unglatten, mit dem Schatten.

Ihre Arbeiten dürfen wilde Orte sein, kein SAVE SPACE ZONEN. Und schützen nicht vor Unwegsamkeiten, Ärgernissen und unangenehmen Gefühlen.

Unter dem Motto „Kunst muss nicht aber kann“  können  Lola´s Werke provozieren müssen es aber nicht. Ihre Skulpturen, Installationen, Collagen, Gemälde dürfen aussprechen, was stimmungsmässig gerade nicht opportun ist, was aufreibt, was Gefühle weckt, was Lebendigkeit schürt, was political inkorrekt ist.

Lola Lindenbaum meint, ihre Arbeiten sollten bestenfalls die Seele des Betrachters berühren, egal wie - indem sie befremden, verstören, Hoffnung machen, achtsamer sein lassen, ausgleichen oder uns spiegeln.

In den 25 Jahren haben, in denen sie Kunst schafft, haben sie zwar die Methoden, Materialen und Herangehensweisen geändert, die Themenkreise, um die sich die Werke inhaltlich drehen sind allerdings stringent. Die Form der lyrischen Interpretation und die Wortbedeutung finden sich auch durchgehend durch die verschiedenen Schaffenszyklen wieder. Signifikante Themenstellungen lassen sich bei Lola Lindenbaum auch unter Gefühlszustände oder menschliche Bedürfnisse subsumieren, denen sie sich wiederkehrend widmet: # Kontemplation #Wertschätzung/Achtsamkeit#Distanz#Verständnis,Anerkennung ,Freundschaft,Dazugehörigkeit#Selbst(er)kennntis, Reflexion#Wachstum, Bewegung, Veränderung#Lebensintensität (der Tod als Gradmesser für Entscheidungen)#Bewältigungsmechanismen/Erwachsensein#A- usgleich, Ganzheit, Komplementarität, Fülle#Liebe,erwidert#Freizügigkeit, Amoral#Nichtkorrektheit, Triebhaftigkeit, Ehrlichkeit#Drama, Lebendigkeit, Aufregung#Komik, Skurrilität, Humor

 LOLA LINDEN- BAUM